Paul Graupe (1881–1953) : Ein Berliner Kunsthandler zwischen Republik, Nationalsozialismus und Exil. Mit einem Vorwort von Benedicte Savoy
Aufl. ed.
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3412225150
ISBN-13
9783412225155
Edition
Aufl. ed.
Publisher
Bohlau Verlag
Imprint
Bohlau Verlag
Country of Manufacture
GB
Country of Publication
GB
Publication Date
Jan 18th, 2016
Print length
303 Pages
Dimensions
23.90 x 17.20 x 2.10 cms
Ksh 7,750.00
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Quality
Fast
Der Berliner Kunsthändler und Auktionator Paul Graupe spielte im ''Dritten Reich'' eine nur schwer zu fassende Rolle zwischen den Extremen. Nach 1933 veräußerte er in großem Umfang jüdischen Kunstbesitz und wirkte für das Regime als Devisenbeschaffer. Zugleich geriet er aufgrund seiner jüdischen Herkunft immer mehr unter Druck und wurde schließlich 1936/37 in die Emigration gedrängt. Erstmals zeichnet dieser Band die Wege von Paul Graupe nach: vom Beginn als Antiquar 1907 über seine Auktionen zwischen 1916 und 1937, den geschäftlichen Neustart in Paris, die Jahre des Exils in der Schweiz und New York bis zu den intensiven Restitutionsbemühungen der Nachkriegszeit. Die Geschichte des exponierten Protagonisten Graupe lenkt auf besondere Weise den Blick auf den schillernden, temporeichen Berliner Kunsthandel der Weimarer Republik sowie auf Zwischentöne und Grauzonen, auf Genese und Netzwerke des jüngst so sehr im öffentlichen Interesse stehenden NS-Kunsthandels.
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