Prazd'nik'' : Von Festen und Feiern in den slavischen Literaturen
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631332939
ISBN-13
9783631332931
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Mar 1st, 1999
Weight
400 grams
Ksh 11,300.00
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Quality
Fast
Der Sammelband verfolgt die Intention, einem slavistisch-philologischen, aber auch allgemein kulturologisch interessierten Leserkreis einen Überblick über die Behandlung des Themas oder Motivkomplexes «Fest» in den slavischen Literaturen vom Mittelalter bis zur Gegenwart zu vermitteln. «Fest» als Zustimmung zur Welt, als Bewußtseinserweiterung oder als Zerstörung der bestehenden Ordnung verstanden, wird in der Literatur zu einem lesbaren Zeichen in der umfassenden Textualität von Geschichte und Kultur. Damit ist das Fest ein Kulturthema wie etwa das Essen in der Literatur, dessen interdisziplinäre Erforschung schon zu fundierten Ergebnissen geführt hat und deren methodische Ansätze in mancher Hinsicht auch für die Festforschung nutzbar zu machen sind. Bezeichnenderweise wird in der Literatur das gestörte Fest, das als Kulturthema nur eine marginale Rolle spielt, am häufigsten gestaltet. Das gestörte Fest steht vornehmlich als Metapher für Untergang, Übergang, Zerfall, für das Ende von traditionellen Normen und Werten. Die Feststörung als Verweigerung der Zustimmung zur Welt wird besonders in der modernen autonomen Kunst vorherrschend, weil sich diese nicht mehr in den Dienst affirmativer Daseinsdeutungen und Weltauslegungen stellen läßt.
Der Sammelband verfolgt die Intention, einem slavistisch-philologischen, aber auch allgemein kulturologisch interessierten Leserkreis einen Uberblick uber die Behandlung des Themas oder Motivkomplexes «Fest» in den slavischen Literaturen vom Mittelalter bis zur Gegenwart zu vermitteln. «Fest» als Zustimmung zur Welt, als Bewutseinserweiterung oder als Zerstorung der bestehenden Ordnung verstanden, wird in der Literatur zu einem lesbaren Zeichen in der umfassenden Textualitat von Geschichte und Kultur. Damit ist das Fest ein Kulturthema wie etwa das Essen in der Literatur, dessen interdisziplinare Erforschung schon zu fundierten Ergebnissen gefuhrt hat und deren methodische Ansatze in mancher Hinsicht auch fur die Festforschung nutzbar zu machen sind. Bezeichnenderweise wird in der Literatur das gestorte Fest, das als Kulturthema nur eine marginale Rolle spielt, am haufigsten gestaltet. Das gestorte Fest steht vornehmlich als Metapher fur Untergang, Ubergang, Zerfall, fur das Ende von traditionellen Normen und Werten. Die Feststorung als Verweigerung der Zustimmung zur Welt wird besonders in der modernen autonomen Kunst vorherrschend, weil sich diese nicht mehr in den Dienst affirmativer Daseinsdeutungen und Weltauslegungen stellen lat.
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