Rechtsprobleme von Wahlprognosen kurz vor der Wahl
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3820493190
ISBN-13
9783820493191
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Dec 31st, 1986
Weight
350 grams
Product Classification:
Political science & theoryJurisprudence & general issues
Ksh 8,100.00
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Fast
Anlass für die vorliegende Untersuchung waren mehrere Veröffentlichungen von Umfragedaten, sogenannte Wahlprognosen, unmittelbar vor einem Wahltermin. Darunter waren Veröffentlichungen mit verfälschten Umfragedaten, wie z.B. untergeschobene Umfrageveröffentlichungen (dabei wurde Bezug auf ein Umfrageinstitut genommen, das mit der Ermittlung der veröffentlichten Zahlen nichts zu tun hatte) oder Umfrageveröffentlichungen mit aussagerelevanten Zeitverschiebungen (dabei wurden Umfrageveröffentlichungen mit veralteten Zahlen als aktuell hingestellt). Die Verwendung von Umfragedaten für Veröffentlichungen mit spezifischem Informationscharakter zur Anheizung des Wahlfiebers, Berichterstattung von «interessanten Neuigkeiten» in der Zeit des heissen Wahlkampfes und kostenlosen Werbung für Meinungsforschungsinstitute erhebt bei ständig steigender Bedeutung nicht nur die Frage nach ihrer Zulässigkeit, sondern auch danach, ob Wähler bei ihrer wahlbezogenen Willensbildung des Schutzes bedürfen und wie dieser gegebenenfalls rechtlich zu beurteilen ist. Ziel der Untersuchung ist daher eine rechtliche Analyse der mit Wahlprognosen zusammenhängenden Problematik sowie die Darlegung eines sich daraus möglicherweise ergebenden Handlungsbedarfs der Gesetzgeber.
Anlass fur die vorliegende Untersuchung waren mehrere Veroffentlichungen von Umfragedaten, sogenannte Wahlprognosen, unmittelbar vor einem Wahltermin. Darunter waren Veroffentlichungen mit verfalschten Umfragedaten, wie z.B. untergeschobene Umfrageveroffentlichungen (dabei wurde Bezug auf ein Umfrageinstitut genommen, das mit der Ermittlung der veroffentlichten Zahlen nichts zu tun hatte) oder Umfrageveroffentlichungen mit aussagerelevanten Zeitverschiebungen (dabei wurden Umfrageveroffentlichungen mit veralteten Zahlen als aktuell hingestellt). Die Verwendung von Umfragedaten fur Veroffentlichungen mit spezifischem Informationscharakter zur Anheizung des Wahlfiebers, Berichterstattung von «interessanten Neuigkeiten» in der Zeit des heissen Wahlkampfes und kostenlosen Werbung fur Meinungsforschungsinstitute erhebt bei standig steigender Bedeutung nicht nur die Frage nach ihrer Zulassigkeit, sondern auch danach, ob Wahler bei ihrer wahlbezogenen Willensbildung des Schutzes bedurfen und wie dieser gegebenenfalls rechtlich zu beurteilen ist. Ziel der Untersuchung ist daher eine rechtliche Analyse der mit Wahlprognosen zusammenhangenden Problematik sowie die Darlegung eines sich daraus moglicherweise ergebenden Handlungsbedarfs der Gesetzgeber.
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