Seraph, Carevic, Narr : Maennliche Maskerade und weibliches Ideal bei Poliksena Solov'eva (Allegro)
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3906768147
ISBN-13
9783906768144
Publisher
Peter Lang AG, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
CH
Country of Publication
GB
Publication Date
Dec 9th, 2002
Weight
710 grams
Ksh 11,300.00
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Fast
Diese erste monographische Untersuchung zu Poliksena Solov’eva (1867-1924), Pseudonym Allegro, beschäftigt sich auf verschiedenen Ebenen mit ihrer männlichen Maskerade. Diese Autorin des russischen Symbolismus tritt im Leben dezidiert männlich auf, gleichzeitig schreibt sie ihre Texte, vornehmlich Lyrik, «als Mann». Grundlage für die Analyse dieses Phänomens des «Gender-Shifts», des Wechsels von der Frau zum Mann in ihrer «Lebenskunst», bietet die aktuelle Gender-Forschung in West und Ost. Solov’evas geliebtes, angesprochenes Gegenüber ist immer weiblich. So stellt sich auch die Frage nach dem Zusammenhang von lesbischer Identität und männlicher Maskerade. Poliksena Solov’evas gesamte Schaffensperiode von 1899 bis 1923 wird untersucht. Dabei wird ihre von Zeitgenossen oft konstatierte «Andersartigkeit» mitten im Spannungsverhältnis zwischen symbolistischem Weiblichkeitsideal, männlicher Maskerade und ihrer Suche nach einem «dritten Weg» angesiedelt. Anhand von Künstlerinnen und Künstlern, von Figuren aus dem russischen Märchen wie dem Carevič, biblischen Figuren wie dem Seraphen oder anhand der tragischen Figur des Narren diskutiert Solov’eva männliche wie weibliche Lebensentwürfe in der russischen Kunst und Literatur ihrer Epoche.
Diese erste monographische Untersuchung zu Poliksena Solov'eva (1867-1924), Pseudonym Allegro, beschaftigt sich auf verschiedenen Ebenen mit ihrer mannlichen Maskerade. Diese Autorin des russischen Symbolismus tritt im Leben dezidiert mannlich auf, gleichzeitig schreibt sie ihre Texte, vornehmlich Lyrik, «als Mann». Grundlage fur die Analyse dieses Phanomens des «Gender-Shifts», des Wechsels von der Frau zum Mann in ihrer «Lebenskunst», bietet die aktuelle Gender-Forschung in West und Ost. Solov'evas geliebtes, angesprochenes Gegenuber ist immer weiblich. So stellt sich auch die Frage nach dem Zusammenhang von lesbischer Identitat und mannlicher Maskerade. Poliksena Solov'evas gesamte Schaffensperiode von 1899 bis 1923 wird untersucht. Dabei wird ihre von Zeitgenossen oft konstatierte «Andersartigkeit» mitten im Spannungsverhaltnis zwischen symbolistischem Weiblichkeitsideal, mannlicher Maskerade und ihrer Suche nach einem «dritten Weg» angesiedelt. Anhand von Kunstlerinnen und Kunstlern, von Figuren aus dem russischen Marchen wie dem Carevic, biblischen Figuren wie dem Seraphen oder anhand der tragischen Figur des Narren diskutiert Solov'eva mannliche wie weibliche Lebensentwurfe in der russischen Kunst und Literatur ihrer Epoche.
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