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Sozialisationseffekte schulischer Praktika
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Sozialisationseffekte schulischer Praktika

Book Details

Format Paperback / Softback
ISBN-10 3820498710
ISBN-13 9783820498714
Publisher Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture DE
Country of Publication GB
Publication Date Dec 31st, 1987
Weight 380 grams
Ksh 9,250.00
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Untersuchungen zum Einstellungswandel angehender Lehrer kamen in den 70er Jahren zumeist zu folgendem Ergebnis: emanzipatorisch - liberale Erziehungseinstellungen wahrend des Studiums, konservativer Ruckschwung mit Beginn der Berufstatigkeit. Praxisschockerlebnisse - so die gangige Interpretation - sollten hierfur verantwortlich sein. An einer empirischen Panelstudie (Studenten) und zwei kontextuellen Querschnitten (Lehrer und Hochschullehrer) belegt die Arbeit, dass Einstellungswandel als Aspekt beruflicher Sozialisation angehender Lehrer von komplexerer Struktur und Dynamik ist: Studentischer Einstellungswandel verlauft heterogen; bereits in Praxisphasen des Studiums werden Erziehungseinstellungen in zweifacher Richtung verandert, entweder in konservativer oder in entgegengesetzter, emanzipatorisch - liberaler Richtung. Diese Polarisierung ist ein Effekt segregierter Einstellungsmilieus der durch die Reprasentanten von Hochschulen und Schulen gebildeten Bezugsgruppen und steht weniger im Zusammenhang mit Praxisschockerlebnissen, sondern starker im Kontext akzeptierter Einstellungsvorbilder. Konformitat mit den Einstellungen der - konservativeren - Bezugsgruppen zeigt sich bei dem uberwiegenden Teil der Lehramtsstudenten bereits an der Hochschule. Liberale Erziehungseinstellungen dagegen markieren auch an den Universitaten eher eine Minderheitsposition.
Untersuchungen zum Einstellungswandel angehender Lehrer kamen in den 70er Jahren zumeist zu folgendem Ergebnis: emanzipatorisch - liberale Erziehungseinstellungen während des Studiums, konservativer Rückschwung mit Beginn der Berufstätigkeit. Praxisschockerlebnisse - so die gängige Interpretation - sollten hierfür verantwortlich sein. An einer empirischen Panelstudie (Studenten) und zwei kontextuellen Querschnitten (Lehrer und Hochschullehrer) belegt die Arbeit, dass Einstellungswandel als Aspekt beruflicher Sozialisation angehender Lehrer von komplexerer Struktur und Dynamik ist: Studentischer Einstellungswandel verläuft heterogen; bereits in Praxisphasen des Studiums werden Erziehungseinstellungen in zweifacher Richtung verändert, entweder in konservativer oder in entgegengesetzter, emanzipatorisch - liberaler Richtung. Diese Polarisierung ist ein Effekt segregierter Einstellungsmilieus der durch die Repräsentanten von Hochschulen und Schulen gebildeten Bezugsgruppen und steht weniger im Zusammenhang mit Praxisschockerlebnissen, sondern stärker im Kontext akzeptierter Einstellungsvorbilder. Konformität mit den Einstellungen der - konservativeren - Bezugsgruppen zeigt sich bei dem überwiegenden Teil der Lehramtsstudenten bereits an der Hochschule. Liberale Erziehungseinstellungen dagegen markieren auch an den Universitäten eher eine Minderheitsposition.

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