Strukturen des Dialogs mit Muslimen in Europa
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631325312
ISBN-13
9783631325315
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
May 1st, 1998
Weight
210 grams
Ksh 6,050.00
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Quality
Fast
Migrationsprozesse haben die kulturelle Landkarte Europas grundlegend verändert. Der Islam ist zur zweiten Religion in Westeuropa geworden. Diese Entwicklung kann nicht weiter übergangen oder verdrängt werden. Viele nehmen die neue Situation zum Anlaß, weitgehende Krisenszenarien zu entwerfen. Hier stellen Autoren der Religionswissenschaft und der Interkulturellen Pädagogik Grundlagen zur verstehenden Verarbeitung der historisch neuen Situation vor. Dabei werden neuralgische Punkte nicht ausgeklammert. Es geht um Konzepte des Dialogs und Formen des interkulturellen Lernens zwischen Christen und Muslimen. Ihre Verwirklichung erfordert offene Räume des Dialogs. Dies verlangt eine gesicherte rechtliche Stellung der muslimischen Minderheit. Europäische Lösungen dazu werden vorgestellt: Der Staatsvertrag Spaniens von 1992 mit Muslimen und die «Charta der islamischen Religion in Frankreich». Das Fazit: nur gemeinsam kann die neue Nachbarschaft mit Muslimen verarbeitet, nur in einem strukturierten Feld des Dialogs können Wege in einen europäischen Islam erschlossen werden.
Migrationsprozesse haben die kulturelle Landkarte Europas grundlegend verandert. Der Islam ist zur zweiten Religion in Westeuropa geworden. Diese Entwicklung kann nicht weiter ubergangen oder verdrangt werden. Viele nehmen die neue Situation zum Anla, weitgehende Krisenszenarien zu entwerfen. Hier stellen Autoren der Religionswissenschaft und der Interkulturellen Padagogik Grundlagen zur verstehenden Verarbeitung der historisch neuen Situation vor. Dabei werden neuralgische Punkte nicht ausgeklammert. Es geht um Konzepte des Dialogs und Formen des interkulturellen Lernens zwischen Christen und Muslimen. Ihre Verwirklichung erfordert offene Raume des Dialogs. Dies verlangt eine gesicherte rechtliche Stellung der muslimischen Minderheit. Europaische Losungen dazu werden vorgestellt: Der Staatsvertrag Spaniens von 1992 mit Muslimen und die «Charta der islamischen Religion in Frankreich». Das Fazit: nur gemeinsam kann die neue Nachbarschaft mit Muslimen verarbeitet, nur in einem strukturierten Feld des Dialogs konnen Wege in einen europaischen Islam erschlossen werden.
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