Subjekt-Objektbeziehungen bei Balzac, Flaubert und Nathalie Sarraute : Unter besonderer Beruecksichtigung der Sprachproblematik
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3820462074
ISBN-13
9783820462074
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Dec 31st, 1981
Weight
650 grams
Product Classification:
Literary studies: c 1800 to c 1900 Psychology
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Fast
Die Beziehungen zwischen «innen» und «aussen», für Balzac noch in einem eindeutigen Verweisungszusammenhang, werden von Flaubert durch subjektive Assoziationsprozesse modifiziert und erhalten bei Sarraute eine völlig neue Funktion: «Romanfiguren» lösen sich zugunsten widersprüchlicher Projektionen auf, Objekte werden zu Kristallisationspunkten für Spannungen, Aggressionen und Ängste. Diese Desintegration des traditionellen Sinngefüges wird erst vor dem Hintergrund der Sprachproblematik verständlich. Verbale Interaktion im Roman und Reflexion über «écriture» erhalten bei Flaubert einen entscheidenden Bruch, der aber auch den Weg freilegt für einen radikalen Neuansatz, wie er sich dann bei Sarraute manifestiert; «prélangage», «sous-conversation» und die Ambivalenz der Klischees werden zu konstituierenden Konzepten ihres Wirklichkeitsentwurfs.
Die Beziehungen zwischen «innen» und «aussen», fur Balzac noch in einem eindeutigen Verweisungszusammenhang, werden von Flaubert durch subjektive Assoziationsprozesse modifiziert und erhalten bei Sarraute eine vollig neue Funktion: «Romanfiguren» losen sich zugunsten widerspruchlicher Projektionen auf, Objekte werden zu Kristallisationspunkten fur Spannungen, Aggressionen und Angste. Diese Desintegration des traditionellen Sinngefuges wird erst vor dem Hintergrund der Sprachproblematik verstandlich. Verbale Interaktion im Roman und Reflexion uber «ecriture» erhalten bei Flaubert einen entscheidenden Bruch, der aber auch den Weg freilegt fur einen radikalen Neuansatz, wie er sich dann bei Sarraute manifestiert; «prelangage», «sous-conversation» und die Ambivalenz der Klischees werden zu konstituierenden Konzepten ihres Wirklichkeitsentwurfs.
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