Text und Zeit : Versuche zu einer Verhaeltnisbestimmung, ausgehend von Carl Einsteins Roman «Bebuquin oder die Dilettanten des Wunders»
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631393075
ISBN-13
9783631393079
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
May 3rd, 2002
Weight
290 grams
Product Classification:
Literary studies: from c 1900 -Phenomenology & Existentialism
Ksh 9,950.00
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Fast
Wie stellt sich Zeit in literarischen Texten dar? Welche geschichtsphilosophischen, kulturgeschichtlichen und asthetischen Modelle von Zeit und Geschichte wandern in die Literatur ein, bilden die Voraussetzung von narrativen Strukturen? Ausgehend von dem oft als unverstandlich apostrophierten Roman Carl Einsteins Bebuquin oder die Dilettanten des Wunders wird die vermeintliche Hermetik des Textes als literaturgeschichtliche Zasur gelesen: als epistemologischer Riss, der ein anderes Denken von Zeit und Geschichte, ein verandertes Verstandnis von Interpretation und hermeneutischem Subjekt verlangt. So tritt Bebuquin nicht nur in eine Beziehung zu seinem literarischen Umfeld, sondern wird zu einem Kommentar, der ein 'zeit'-kritisches Licht wirft auf Phanomenologie (Ricoeur) und Werkbegriff (Adorno), Strukturmodell (Derrida) und Allegorie (Benjamin, de Man). Als kulturgeschichtlicher Bezug werden die Aporien des Zeit- und Subjektbegriffs deutlich, wie sie Idealismus und Historismus pragten.
Wie stellt sich Zeit in literarischen Texten dar? Welche geschichtsphilosophischen, kulturgeschichtlichen und ästhetischen Modelle von Zeit und Geschichte wandern in die Literatur ein, bilden die Voraussetzung von narrativen Strukturen? Ausgehend von dem oft als unverständlich apostrophierten Roman Carl Einsteins Bebuquin oder die Dilettanten des Wunders wird die vermeintliche Hermetik des Textes als literaturgeschichtliche Zäsur gelesen: als epistemologischer Riss, der ein anderes Denken von Zeit und Geschichte, ein verändertes Verständnis von Interpretation und hermeneutischem Subjekt verlangt. So tritt Bebuquin nicht nur in eine Beziehung zu seinem literarischen Umfeld, sondern wird zu einem Kommentar, der ein ‘zeit’-kritisches Licht wirft auf Phänomenologie (Ricoeur) und Werkbegriff (Adorno), Strukturmodell (Derrida) und Allegorie (Benjamin, de Man). Als kulturgeschichtlicher Bezug werden die Aporien des Zeit- und Subjektbegriffs deutlich, wie sie Idealismus und Historismus prägten.
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