Transparenz im AGB-Recht der Bundesrepublik Deutschland? : Allgemeine Geschaeftsbedingungen im Spannungsfeld zwischen Vertrag, Delikt und Markt
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631486898
ISBN-13
9783631486894
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Jul 1st, 1995
Weight
440 grams
Product Classification:
Comparative lawLegal historyPrivate / Civil law: general worksCommercial law
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Im deutschen AGB-Recht hat sich seit Mitte der achtziger Jahre ein «Transparenzgebot» im Rahmen der Inhaltskontrolle von Allgemeinen Geschaftsbedingungen etabliert. AGB-Verwender sollen ihre Klauseln danach durchschaubar, bestimmt, richtig und moglichst klar darstellen. Verstoe gegen diese Richtlinie werden als sogenannte marktbezogene Unangemessenheit aufgefat. Die Gerichtspraxis zum Transparenzgebot hat indessen zu einer undurchschaubaren Kasuistik und zu Argumentationsbruchen gefuhrt. Zudem erwies sich, da komplizierte Produkte des rechtsgeschaftlichen Verkehrs fur juristische Laien schlechterdings nicht stets transparent sein konnen. Ist das Transparenzgebot demnach nicht mehr als ein rechtspolitischer Modebegriff? Der Autor unternimmt es, die Thesen im Umfeld des Transparenzgebots rechtsdogmatisch zu hinterfragen. Im Ergebnis seiner kritischen Studie gelangt er zu der Aussage, da ein Gebot marktbezogener Transparenz als Inhaltskontrollfigur nicht taugt: Stellt ein AGB-Verwender unverstandliche Klauseln oder nutzt er AGB-Bestimmungen auf verschleiernde und unlautere Weise, so ist entweder die Einbeziehungskontrolle des AGB-Gesetzes oder aber das Lauterkeitsrecht einschlagig.
Im deutschen AGB-Recht hat sich seit Mitte der achtziger Jahre ein «Transparenzgebot» im Rahmen der Inhaltskontrolle von Allgemeinen Geschäftsbedingungen etabliert. AGB-Verwender sollen ihre Klauseln danach durchschaubar, bestimmt, richtig und möglichst klar darstellen. Verstöße gegen diese Richtlinie werden als sogenannte marktbezogene Unangemessenheit aufgefaßt. Die Gerichtspraxis zum Transparenzgebot hat indessen zu einer undurchschaubaren Kasuistik und zu Argumentationsbrüchen geführt. Zudem erwies sich, daß komplizierte Produkte des rechtsgeschäftlichen Verkehrs für juristische Laien schlechterdings nicht stets transparent sein können. Ist das Transparenzgebot demnach nicht mehr als ein rechtspolitischer Modebegriff? Der Autor unternimmt es, die Thesen im Umfeld des Transparenzgebots rechtsdogmatisch zu hinterfragen. Im Ergebnis seiner kritischen Studie gelangt er zu der Aussage, daß ein Gebot marktbezogener Transparenz als Inhaltskontrollfigur nicht taugt: Stellt ein AGB-Verwender unverständliche Klauseln oder nutzt er AGB-Bestimmungen auf verschleiernde und unlautere Weise, so ist entweder die Einbeziehungskontrolle des AGB-Gesetzes oder aber das Lauterkeitsrecht einschlägig.
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