Uebersetzung als Fiktion : Die Rezeption der "Lettres Portugaises" durch Rainer Maria Rilke
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3039101102
ISBN-13
9783039101108
Publisher
Peter Lang AG, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
CH
Country of Publication
GB
Publication Date
Nov 19th, 2003
Weight
430 grams
Product Classification:
Language: reference & generalLiterary studies: general
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Fast
Diese Untersuchung befat sich mit der Wechselbeziehung zwischen Literatur und Ubersetzung vor dem Hintergrund bestimmter produktionsasthetischer Verfahren und Wahrnehmungsmodelle. Den Ausgangspunkt bildet die Definition und Beschreibung der fiktiven Ubersetzung, ihrer Funktionsmechanismen und Motivkomplexe. Ein pragnantes Beispiel fur diese Art von literarischem Artefakt stellt der 1913 von Rainer Maria Rilke ins Deutsche ubertragene anonyme franzosische Briefroman Lettres Portugaises dar. Wie aber verhalt sich eine fiktive Ubersetzung, wenn sie ubersetzt wird, und welche Folgerungen lassen sich daraus fur eine dynamische Steuerung der Rezeption von ubersetzter Literatur ziehen? Um diese Fragen zu beantworten, entwickelt die Autorin den Begriff des Ubersetzungsvorhabens, das, ausgehend vom Ubersetzersubjekt, verschiedene Phasen der Werkerfahrung durch Rilke und seine theoretische und praktische Umsetzung der Briefe in die deutsche Sprache systematisch erfat. Zugleich raumt der innovative Ansatz den im Buchraum der Ubertragung verteilten Paratexten eine wichtige Stellung fur das Verstandnis und die kritischen Bewertungsmoglichkeiten von vermittelter Literatur ein.
Diese Untersuchung befaßt sich mit der Wechselbeziehung zwischen Literatur und Übersetzung vor dem Hintergrund bestimmter produktionsästhetischer Verfahren und Wahrnehmungsmodelle. Den Ausgangspunkt bildet die Definition und Beschreibung der fiktiven Übersetzung, ihrer Funktionsmechanismen und Motivkomplexe. Ein prägnantes Beispiel für diese Art von literarischem Artefakt stellt der 1913 von Rainer Maria Rilke ins Deutsche übertragene anonyme französische Briefroman Lettres Portugaises dar. Wie aber verhält sich eine fiktive Übersetzung, wenn sie übersetzt wird, und welche Folgerungen lassen sich daraus für eine dynamische Steuerung der Rezeption von übersetzter Literatur ziehen? Um diese Fragen zu beantworten, entwickelt die Autorin den Begriff des Übersetzungsvorhabens, das, ausgehend vom Übersetzersubjekt, verschiedene Phasen der Werkerfahrung durch Rilke und seine theoretische und praktische Umsetzung der Briefe in die deutsche Sprache systematisch erfaßt. Zugleich räumt der innovative Ansatz den im Buchraum der Übertragung verteilten Paratexten eine wichtige Stellung für das Verständnis und die kritischen Bewertungsmöglichkeiten von vermittelter Literatur ein.
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