Versus de Sanctis Barlaam et Josaphat : Die anonyme Versifikation der Barlaam- und Josaphatlegende (12. Jhd.) in der Handschrift Besancon BM 94
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3039101056
ISBN-13
9783039101054
Publisher
Peter Lang AG, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
CH
Country of Publication
GB
Publication Date
Mar 9th, 2004
Weight
310 grams
Product Classification:
Literary studies: classical, early & medievalThe Early Church
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Die Legende von den heiligen Barlaam und Josaphat handelt von der Bekehrung des Königssohnes Josaphat zum Christentum durch den Mönch Barlaam. Infolgedessen konvertierte Josaphats Vater Advennir sowie sein ganzes Königreich zum christlichen Glauben. Die Legende hat ihre Wurzeln im Orient und erinnert an die Geschichte von der inneren Erweckung des indischen Prinzen Siddharta Gautama zum Buddha.
In Westeuropa wurde sie durch Übersetzung aus dem Griechischen ins Lateinische seit der Mitte des 11. Jahrhunderts weit verbreitet und ist als «Vulgatfassung» in zahlreichen Handschriften erhalten. Auf deren Grundlage ist die Barlaamlegende im 12. oder frühen 13. Jahrhundert von einem unbekannten Dichter in 1956 Hexameter gegossen worden. Sie ist in einer bisher unbeachteten Handschrift der Bibliothèque Municipale von Besançon überliefert; davon wird hier die Editio princeps vorgelegt. In derselben Handschrift finden sich – allenfalls vom Autor der Barlaamdichtung stammende – Versfassungen zweier im Mittelalter ebenfalls weit verbreiteten Legenden: derjenigen des Mönches Malchus und der Jungfrau Euphrosyne. Malchus wurde gegen seinen Willen in ein Kloster verbracht, geriet in sarazenische Gefangenschaft und führte mit einer christlichen Sklavin eine erzwungene Ehe in jungfräulicher Weise. Euphrosyne lebte jahrelang als Mönch Smaragdus in einem Kloster, um ihrer Verheiratung zu entgehen. Auch diese beiden Texte werden hier erstmals ediert.
In Westeuropa wurde sie durch Übersetzung aus dem Griechischen ins Lateinische seit der Mitte des 11. Jahrhunderts weit verbreitet und ist als «Vulgatfassung» in zahlreichen Handschriften erhalten. Auf deren Grundlage ist die Barlaamlegende im 12. oder frühen 13. Jahrhundert von einem unbekannten Dichter in 1956 Hexameter gegossen worden. Sie ist in einer bisher unbeachteten Handschrift der Bibliothèque Municipale von Besançon überliefert; davon wird hier die Editio princeps vorgelegt. In derselben Handschrift finden sich – allenfalls vom Autor der Barlaamdichtung stammende – Versfassungen zweier im Mittelalter ebenfalls weit verbreiteten Legenden: derjenigen des Mönches Malchus und der Jungfrau Euphrosyne. Malchus wurde gegen seinen Willen in ein Kloster verbracht, geriet in sarazenische Gefangenschaft und führte mit einer christlichen Sklavin eine erzwungene Ehe in jungfräulicher Weise. Euphrosyne lebte jahrelang als Mönch Smaragdus in einem Kloster, um ihrer Verheiratung zu entgehen. Auch diese beiden Texte werden hier erstmals ediert.
Die Legende von den heiligen Barlaam und Josaphat handelt von der Bekehrung des Konigssohnes Josaphat zum Christentum durch den Monch Barlaam. Infolgedessen konvertierte Josaphats Vater Advennir sowie sein ganzes Konigreich zum christlichen Glauben. Die Legende hat ihre Wurzeln im Orient und erinnert an die Geschichte von der inneren Erweckung des indischen Prinzen Siddharta Gautama zum Buddha.
In Westeuropa wurde sie durch Ubersetzung aus dem Griechischen ins Lateinische seit der Mitte des 11. Jahrhunderts weit verbreitet und ist als «Vulgatfassung» in zahlreichen Handschriften erhalten. Auf deren Grundlage ist die Barlaamlegende im 12. oder fruhen 13. Jahrhundert von einem unbekannten Dichter in 1956 Hexameter gegossen worden. Sie ist in einer bisher unbeachteten Handschrift der Bibliotheque Municipale von Besancon uberliefert; davon wird hier die Editio princeps vorgelegt. In derselben Handschrift finden sich - allenfalls vom Autor der Barlaamdichtung stammende - Versfassungen zweier im Mittelalter ebenfalls weit verbreiteten Legenden: derjenigen des Monches Malchus und der Jungfrau Euphrosyne. Malchus wurde gegen seinen Willen in ein Kloster verbracht, geriet in sarazenische Gefangenschaft und fuhrte mit einer christlichen Sklavin eine erzwungene Ehe in jungfraulicher Weise. Euphrosyne lebte jahrelang als Monch Smaragdus in einem Kloster, um ihrer Verheiratung zu entgehen. Auch diese beiden Texte werden hier erstmals ediert.
In Westeuropa wurde sie durch Ubersetzung aus dem Griechischen ins Lateinische seit der Mitte des 11. Jahrhunderts weit verbreitet und ist als «Vulgatfassung» in zahlreichen Handschriften erhalten. Auf deren Grundlage ist die Barlaamlegende im 12. oder fruhen 13. Jahrhundert von einem unbekannten Dichter in 1956 Hexameter gegossen worden. Sie ist in einer bisher unbeachteten Handschrift der Bibliotheque Municipale von Besancon uberliefert; davon wird hier die Editio princeps vorgelegt. In derselben Handschrift finden sich - allenfalls vom Autor der Barlaamdichtung stammende - Versfassungen zweier im Mittelalter ebenfalls weit verbreiteten Legenden: derjenigen des Monches Malchus und der Jungfrau Euphrosyne. Malchus wurde gegen seinen Willen in ein Kloster verbracht, geriet in sarazenische Gefangenschaft und fuhrte mit einer christlichen Sklavin eine erzwungene Ehe in jungfraulicher Weise. Euphrosyne lebte jahrelang als Monch Smaragdus in einem Kloster, um ihrer Verheiratung zu entgehen. Auch diese beiden Texte werden hier erstmals ediert.
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