Von der Natur des Denkens und der Sprache : Fragmente zur Sprachphilosophie, Erkenntnistheorie und physikalisch-biologischen Wirklichkeit
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631507909
ISBN-13
9783631507902
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Mar 18th, 2003
Weight
690 grams
Product Classification:
Philosophy of languagePhilosophy: epistemology & theory of knowledgePhilosophy: logicPsychology
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Fast
Die Forschungsergebnisse der modernen Neurowissenschaften ermoglichen, den Zusammenhang zwischen Denken, Sprache und Wirklichkeit im Sinne eines nichtreduktionistisch-konstruktivistischen Physikalismus (Naturalismus) zu deuten und gegen alle gegenaufklarerische Metaphysik zu verteidigen: Es gibt ontologisch betrachtet nichts Nichtphysisches, gleichwohl ist in nomologischer Perspektive durch die Gesetze der Physik nicht alles zu erklaren: Es gibt keine Schrodinger-Gleichung fur das Phanomen Franzosische Revolution oder auch nur fur einen Wurm - und es kann keine geben. Die extremsten Versuche, Wirklichkeitsstrukturen durch Sprachstrukturen vorherzusagen, ja vorzuschreiben, namlich jene in der theoretischen, also mathematischen und also hochgradig versprachlichten Physik (Relativitatstheorie, Quantentheorie etc.), zeigen, dass grammatisch, also logisch-mathematisch korrekte Sprachstrukturen oft, aber eben nicht immer Wirklichkeitsstrukturen analog sind. Ist eine Metasprache denkbar, die uns sagt, bis wann wir mit unseren formalsprachlichen Konstrukten noch im Bereich physischer Ruckubersetzbarkeit sind - und ab wann nicht mehr?
Die Forschungsergebnisse der modernen Neurowissenschaften ermöglichen, den Zusammenhang zwischen Denken, Sprache und Wirklichkeit im Sinne eines nichtreduktionistisch-konstruktivistischen Physikalismus (Naturalismus) zu deuten und gegen alle gegenaufklärerische Metaphysik zu verteidigen: Es gibt ontologisch betrachtet nichts Nichtphysisches, gleichwohl ist in nomologischer Perspektive durch die Gesetze der Physik nicht alles zu erklären: Es gibt keine Schrödinger-Gleichung für das Phänomen Französische Revolution oder auch nur für einen Wurm – und es kann keine geben. Die extremsten Versuche, Wirklichkeitsstrukturen durch Sprachstrukturen vorherzusagen, ja vorzuschreiben, nämlich jene in der theoretischen, also mathematischen und also hochgradig versprachlichten Physik (Relativitätstheorie, Quantentheorie etc.), zeigen, dass grammatisch, also logisch-mathematisch korrekte Sprachstrukturen oft, aber eben nicht immer Wirklichkeitsstrukturen analog sind. Ist eine Metasprache denkbar, die uns sagt, bis wann wir mit unseren formalsprachlichen Konstrukten noch im Bereich physischer Rückübersetzbarkeit sind – und ab wann nicht mehr?
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