Wirklichkeit in der Dichtung Rilkes
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631433557
ISBN-13
9783631433553
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Jan 1st, 1991
Weight
420 grams
Ksh 10,200.00
Manufactured on Demand
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Quality
Fast
Wirklichkeit ist nicht mehr gegeben; Wirklichkeit wird zur Aufgabe, lautet die These, die in den verschiedenen Werkstufen der Dichtung Rilkes erhartet wird.
Dieser Ansatz zeigt sich in der Analyse der modernen Wirklichkeit - einer Wirklichkeit, die scheinhaft und tauschend ist. Die moderne Wirklichkeit ist Theater geworden. Der Mensch spielt eine Rolle, mochte abschminken, die Maske ablegen, doch: vergeblich. Dieser modernen Wirklichkeit steht eine andere, positive Bestimmung der Wirklichkeit gegenuber, die ihren eigentlichen Ort in der Dichtung hat. Dichtung ist motiviert durch Wirklichkeitssuche, will Gewinn an wahrer, integraler Wirklichkeit erzielen. Angestrebt wird ein authentisches Sein, eine Wirklichkeit, in der Innen und Auen zusammenstimmen. Angesichts des zeitbedingten Realitatsverlustes kann Rettung nur noch die Kunst gewahren. Sprache wird fur Rilke zu einem Transformator, der das Auen ins Innere aufnimmt, es aufbewahrt und es dadurch dem Vergessen entreit.
«Nirgends, Geliebte, wird Welt sein als Innen», ist die Antwort des Rilke der Elegien und der spaten Dichtung, die ihn zum engen Verbundeten der Welt Paul Klees werden lat, dessen Grabspruch heit: «Diesseitig bin ich gar nicht fabar. Denn ich wohne grad so gut bei den Toten wie bei den Ungebornen. Etwas naher dem Herzen der Schopfung als ublich. Und noch lange nicht nahe genug.»
Dieser Ansatz zeigt sich in der Analyse der modernen Wirklichkeit - einer Wirklichkeit, die scheinhaft und tauschend ist. Die moderne Wirklichkeit ist Theater geworden. Der Mensch spielt eine Rolle, mochte abschminken, die Maske ablegen, doch: vergeblich. Dieser modernen Wirklichkeit steht eine andere, positive Bestimmung der Wirklichkeit gegenuber, die ihren eigentlichen Ort in der Dichtung hat. Dichtung ist motiviert durch Wirklichkeitssuche, will Gewinn an wahrer, integraler Wirklichkeit erzielen. Angestrebt wird ein authentisches Sein, eine Wirklichkeit, in der Innen und Auen zusammenstimmen. Angesichts des zeitbedingten Realitatsverlustes kann Rettung nur noch die Kunst gewahren. Sprache wird fur Rilke zu einem Transformator, der das Auen ins Innere aufnimmt, es aufbewahrt und es dadurch dem Vergessen entreit.
«Nirgends, Geliebte, wird Welt sein als Innen», ist die Antwort des Rilke der Elegien und der spaten Dichtung, die ihn zum engen Verbundeten der Welt Paul Klees werden lat, dessen Grabspruch heit: «Diesseitig bin ich gar nicht fabar. Denn ich wohne grad so gut bei den Toten wie bei den Ungebornen. Etwas naher dem Herzen der Schopfung als ublich. Und noch lange nicht nahe genug.»
Wirklichkeit ist nicht mehr gegeben; Wirklichkeit wird zur Aufgabe, lautet die These, die in den verschiedenen Werkstufen der Dichtung Rilkes erhärtet wird.
Dieser Ansatz zeigt sich in der Analyse der modernen Wirklichkeit - einer Wirklichkeit, die scheinhaft und täuschend ist. Die moderne Wirklichkeit ist Theater geworden. Der Mensch spielt eine Rolle, möchte abschminken, die Maske ablegen, doch: vergeblich. Dieser modernen Wirklichkeit steht eine andere, positive Bestimmung der Wirklichkeit gegenüber, die ihren eigentlichen Ort in der Dichtung hat. Dichtung ist motiviert durch Wirklichkeitssuche, will Gewinn an wahrer, integraler Wirklichkeit erzielen. Angestrebt wird ein authentisches Sein, eine Wirklichkeit, in der Innen und Außen zusammenstimmen. Angesichts des zeitbedingten Realitätsverlustes kann Rettung nur noch die Kunst gewähren. Sprache wird für Rilke zu einem Transformator, der das Außen ins Innere aufnimmt, es aufbewahrt und es dadurch dem Vergessen entreißt.
«Nirgends, Geliebte, wird Welt sein als Innen», ist die Antwort des Rilke der Elegien und der späten Dichtung, die ihn zum engen Verbündeten der Welt Paul Klees werden läßt, dessen Grabspruch heißt: «Diesseitig bin ich gar nicht faßbar. Denn ich wohne grad so gut bei den Toten wie bei den Ungebornen. Etwas näher dem Herzen der Schöpfung als üblich. Und noch lange nicht nahe genug.»
Dieser Ansatz zeigt sich in der Analyse der modernen Wirklichkeit - einer Wirklichkeit, die scheinhaft und täuschend ist. Die moderne Wirklichkeit ist Theater geworden. Der Mensch spielt eine Rolle, möchte abschminken, die Maske ablegen, doch: vergeblich. Dieser modernen Wirklichkeit steht eine andere, positive Bestimmung der Wirklichkeit gegenüber, die ihren eigentlichen Ort in der Dichtung hat. Dichtung ist motiviert durch Wirklichkeitssuche, will Gewinn an wahrer, integraler Wirklichkeit erzielen. Angestrebt wird ein authentisches Sein, eine Wirklichkeit, in der Innen und Außen zusammenstimmen. Angesichts des zeitbedingten Realitätsverlustes kann Rettung nur noch die Kunst gewähren. Sprache wird für Rilke zu einem Transformator, der das Außen ins Innere aufnimmt, es aufbewahrt und es dadurch dem Vergessen entreißt.
«Nirgends, Geliebte, wird Welt sein als Innen», ist die Antwort des Rilke der Elegien und der späten Dichtung, die ihn zum engen Verbündeten der Welt Paul Klees werden läßt, dessen Grabspruch heißt: «Diesseitig bin ich gar nicht faßbar. Denn ich wohne grad so gut bei den Toten wie bei den Ungebornen. Etwas näher dem Herzen der Schöpfung als üblich. Und noch lange nicht nahe genug.»
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