Zur Reformbeduerftigkeit des Embryonenschutzgesetzes : Eine medizinisch-ethisch-rechtliche Analyse anhand moderner Fortpflanzungstechniken
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631588305
ISBN-13
9783631588307
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Nov 10th, 2008
Weight
410 grams
Product Classification:
Criminal law & procedureMedicine: general issuesEndocrinologyGynaecology & obstetrics
Ksh 12,100.00
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Das Embryonenschutzgesetz (ESchG) von 1990 setzt der reproduktionsmedizinischen Methodenwahl strafrechtliche Grenzen. Die Auslegung des Gesetzes verunsichert aber die Arzte: Wie durfen oder mussen sie im Rahmen der derzeit praktizierten Dreierregel mit uberzahligen Embryonen umgehen, durfen diese unversorgt stehen gelassen werden oder mussen sie auf unbestimmte Zeit eingefroren werden? Durfen zukunftig auerliche und/oder genetische Auswahlverfahren wie die Blastozystenauswahl oder die Praimplantationsdiagnostik durchgefuhrt werden, bei denen nur diejenigen Embryonen mit dem besten Entwicklungspotenzial zuruck auf die Patientin ubertragen werden? Die Arbeit zeigt auf, wie das ESchG aufgebaut ist, welche Wirkungen es entfaltet und an welchen Stellen es umzuandern ist. Dazu werden die Tatbestande ESchG einzeln und im Bezug zueinander betrachtet und mit den Normen des Strafgesetzbuches und der Verfassung abgeglichen. Immer wieder werden dabei die reproduktionsmedizinischen Hintergrunde aufgezeigt. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Strafnormen nicht gelockert, sondern in verstandlicherer Form neu verfasst werden sollten, beispielsweise in einem umfassenden Fortpflanzungsmedizingesetz.
Das Embryonenschutzgesetz (ESchG) von 1990 setzt der reproduktionsmedizinischen Methodenwahl strafrechtliche Grenzen. Die Auslegung des Gesetzes verunsichert aber die Ärzte: Wie dürfen oder müssen sie im Rahmen der derzeit praktizierten Dreierregel mit überzähligen Embryonen umgehen, dürfen diese unversorgt stehen gelassen werden oder müssen sie auf unbestimmte Zeit eingefroren werden? Dürfen zukünftig äußerliche und/oder genetische Auswahlverfahren wie die Blastozystenauswahl oder die Präimplantationsdiagnostik durchgeführt werden, bei denen nur diejenigen Embryonen mit dem besten Entwicklungspotenzial zurück auf die Patientin übertragen werden? Die Arbeit zeigt auf, wie das ESchG aufgebaut ist, welche Wirkungen es entfaltet und an welchen Stellen es umzuändern ist. Dazu werden die Tatbestände ESchG einzeln und im Bezug zueinander betrachtet und mit den Normen des Strafgesetzbuches und der Verfassung abgeglichen. Immer wieder werden dabei die reproduktionsmedizinischen Hintergründe aufgezeigt. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Strafnormen nicht gelockert, sondern in verständlicherer Form neu verfasst werden sollten, beispielsweise in einem umfassenden Fortpflanzungsmedizingesetz.
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