Zur Sittenwidrigkeit von Behindertentestamenten : Ein Beitrag zur praktischen Relevanz der Subsidiaritaet
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631321147
ISBN-13
9783631321140
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Feb 1st, 1998
Weight
280 grams
Product Classification:
Private / Civil law: general worksLocal government lawEmployment & labour law
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Fast
In bisher zwei Urteilen vom 21.03.1990 und vom 20.10.1993 verneinte der BGH die Sittenwidrigkeit von Testamenten zugunsten geistig Behinderter (sogenanntes Behindertentestament). Danach wird dem Behinderten von seinen Eltern lediglich eine Vorerbschaft, die durch eine Testamentsvollstreckung beschrankt ist, zugewandt. Dies hat zur Folge, da auch nach dem Tod der Eltern der Sozialhilfetrager fur die Betreuung des Behinderten keinen Ersatz der angefallenen Kosten erreichen kann. Nach einer Darstellung von Sozialhilfe, Testierfreiheit und Sittenwidrigkeit und den immanenten Grundsatzen dieser Rechtsinstitute analysiert die Autorin die Argumentation von Rechtsprechung und Lehre zum Behindertentestament und unterzieht sie einer kritischen Prufung. Weiter werden Uberlegungen zu eigenen neuen Kriterien der Beurteilung von Behindertentestamenten angestellt. Schluendlich stellt die Autorin einige Modelle de lege ferenda vor, die eine fortschreitende Durchbrechung des sozialhilferechtlichen Nachranggrundsatzes verhindern helfen und aus Grunden der Rechtssicherheit und -klarheit einen Ruckgriff auf die Grundsatze der Sittenwidrigkeit entbehrlich machen sollen.
In bisher zwei Urteilen vom 21.03.1990 und vom 20.10.1993 verneinte der BGH die Sittenwidrigkeit von Testamenten zugunsten geistig Behinderter (sogenanntes Behindertentestament). Danach wird dem Behinderten von seinen Eltern lediglich eine Vorerbschaft, die durch eine Testamentsvollstreckung beschränkt ist, zugewandt. Dies hat zur Folge, daß auch nach dem Tod der Eltern der Sozialhilfeträger für die Betreuung des Behinderten keinen Ersatz der angefallenen Kosten erreichen kann. Nach einer Darstellung von Sozialhilfe, Testierfreiheit und Sittenwidrigkeit und den immanenten Grundsätzen dieser Rechtsinstitute analysiert die Autorin die Argumentation von Rechtsprechung und Lehre zum Behindertentestament und unterzieht sie einer kritischen Prüfung. Weiter werden Überlegungen zu eigenen neuen Kriterien der Beurteilung von Behindertentestamenten angestellt. Schlußendlich stellt die Autorin einige Modelle de lege ferenda vor, die eine fortschreitende Durchbrechung des sozialhilferechtlichen Nachranggrundsatzes verhindern helfen und aus Gründen der Rechtssicherheit und -klarheit einen Rückgriff auf die Grundsätze der Sittenwidrigkeit entbehrlich machen sollen.
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