Zur Strafbarkeit der einverstaendlichen Fremdgefaehrdung : Unter besonderer Beruecksichtigung des viktimologischen Prinzips
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
363142373X
ISBN-13
9783631423738
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Nov 1st, 1989
Weight
310 grams
Product Classification:
Criminal law & procedure
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Fast
Die strafrechtliche Behandlung der einverstandlichen Fremdgefahrdung gehort zu den ungeklartesten Fragen der Fahrlassigkeitsdogmatik. Aktualitat bezieht diese Fallgruppe in jungster Zeit vornehmlich aus der Aids- und Rauschgiftdelinquenz. Lost die herkommliche Strafrechtswissenschaft vorwiegend unter Zuhilfenahme zweifelhafter Einwilligungsfiktionen, setzt Ralf-Peter Fiedler neue Akzente, indem er viktimologische Erkenntnisse verwertet und die Leitlinien der neuesten hochstrichterlichen Rechtsprechung zur verwandten Fallgruppe der Teilnahme an einer Selbstgefahrdung in seine Uberlegungen einbezieht. Er zeigt auf, da sich auch bei den Konstellationen der einverstandlichen Fremdgefahrdung Einschrankungen der strafrechtlichen Erfolgszurechnung aus dem Schutzzweck der verletzten Norm, dem Prinzip der Eigenverantwortlichkeit und aus der normativ gebotenen Abschichtung von Verantwortungsbereichen im sozialen Raum ergeben, und gelangt so zur weitgehenden Straflosigkeit des einverstandlichen Fremdgefahrders.
Die strafrechtliche Behandlung der einverständlichen Fremdgefährdung gehört zu den ungeklärtesten Fragen der Fahrlässigkeitsdogmatik. Aktualität bezieht diese Fallgruppe in jüngster Zeit vornehmlich aus der Aids- und Rauschgiftdelinquenz. Löst die herkömmliche Strafrechtswissenschaft vorwiegend unter Zuhilfenahme zweifelhafter Einwilligungsfiktionen, setzt Ralf-Peter Fiedler neue Akzente, indem er viktimologische Erkenntnisse verwertet und die Leitlinien der neuesten höchstrichterlichen Rechtsprechung zur verwandten Fallgruppe der Teilnahme an einer Selbstgefährdung in seine Überlegungen einbezieht. Er zeigt auf, daß sich auch bei den Konstellationen der einverständlichen Fremdgefährdung Einschränkungen der strafrechtlichen Erfolgszurechnung aus dem Schutzzweck der verletzten Norm, dem Prinzip der Eigenverantwortlichkeit und aus der normativ gebotenen Abschichtung von Verantwortungsbereichen im sozialen Raum ergeben, und gelangt so zur weitgehenden Straflosigkeit des einverständlichen Fremdgefährders.
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