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Zur Struktur des «Lyrischen Ich» in der chinesischen Dichtung der zwanziger und dreiiger Jahre des 20. Jahrhunderts
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Zur Struktur des «Lyrischen Ich» in der chinesischen Dichtung der zwanziger und dreiiger Jahre des 20. Jahrhunderts : Analysen der Theoriebildungen zu dieser Redesituation in der chinesischen Literaturwissenschaft und empirische Untersuchungen bei Dai Wangshu (1905-1950) und einigen Zeitgenossen

Book Details

Format Paperback / Softback
ISBN-10 3631465602
ISBN-13 9783631465608
Publisher Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture DE
Country of Publication GB
Publication Date Dec 1st, 1993
Weight 420 grams
Ksh 11,300.00
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Der Begriff des lyrischen «Ich» - gebräuchlich in der deutschen Literaturwissenschaft - weist auf eine Auffassung des Dichters hin, die den Verfasser des Gedichtes von der Person unterscheidet, die im Gedicht «Ich» sagt. Da sich nun in der Lyrik der zwanziger und dreißiger Jahre in China, die die Umgangssprache auch in die Dichtung einführt, immer entschiedener ein «Ich» zu Worte meldet, untersucht die vorliegende Arbeit, wie dieses «Ich des Gedichts» strukturiert ist. Hierbei wird mit Methoden der vergleichenden Literaturwissenschaft gezeigt, daß in der chinesischen Poesie und Poetologie das «Ich des Gedichts» tendenziell eine weitgehende Identität mit dem des Dichters aufweist. Die traditionelle, bis in die Moderne fortwirkende Auffassung, daß der ästhetische Selbstausdruck sich im Rahmen der ethischen Normen bewegen müsse, wird anhand einiger klassischer literaturtheoretischer Texte aufgezeigt.
Der Begriff des lyrischen «Ich» - gebrauchlich in der deutschen Literaturwissenschaft - weist auf eine Auffassung des Dichters hin, die den Verfasser des Gedichtes von der Person unterscheidet, die im Gedicht «Ich» sagt. Da sich nun in der Lyrik der zwanziger und dreiiger Jahre in China, die die Umgangssprache auch in die Dichtung einfuhrt, immer entschiedener ein «Ich» zu Worte meldet, untersucht die vorliegende Arbeit, wie dieses «Ich des Gedichts» strukturiert ist. Hierbei wird mit Methoden der vergleichenden Literaturwissenschaft gezeigt, da in der chinesischen Poesie und Poetologie das «Ich des Gedichts» tendenziell eine weitgehende Identitat mit dem des Dichters aufweist. Die traditionelle, bis in die Moderne fortwirkende Auffassung, da der asthetische Selbstausdruck sich im Rahmen der ethischen Normen bewegen musse, wird anhand einiger klassischer literaturtheoretischer Texte aufgezeigt.

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