Volk - Volksstueck - Volkstheater im deutschen Sprachraum des 18.-20. Jahrhunderts. : Akten des mit Unterstuetzung des Centre National de la Recherche Scientifique veranstalteten Kolloquiums (Nancy, 12.-13.11.1982)
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3261035285
ISBN-13
9783261035288
Publisher
Peter Lang International Academic Publishers
Country of Manufacture
CH
Country of Publication
GB
Publication Date
Dec 31st, 1986
Weight
360 grams
Product Classification:
Acting techniquesLiterary studies: plays & playwrights
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Quality
Fast
Unter «Volkstheater» werden heute im allgemeinen die österreichische Theaterproduktion des 19. Jahrhunderts (Nestroy, Raimund) und das vorwiegend gesellschaftskritische Drama des 20. Jahrhunderts verstanden. Die Idee eines Theaters für die gesamte Bevölkerung gibt es aber schon im literarischen Programm der Aufklärung, wobei der Bühne eine erzieherisch-politische Funktion zugedacht wurde. Um so entschiedener wurde dann der echt populären Tradition der Kampf angesagt. Moralische Gründe erklären zwar diese feindliche Haltung der «hohen» Literatur zu den «unregelmässigen» Stücken. Als ausschlaggebend erweisen sich aber auch stilistische und sozial-politische Anliegen, denen man in allen Formen und Gattungen begegnet. An Hand von Beispielen aus 3 Jahrhunderten wird versucht, typische Realisierungen zu analysieren, und zwar unter Heranziehung des jeweiligen Kontextes bzw. mit Hilfe bestimmter Begriffskonstellationen: Moral/Unmoral, Hoch/Niedrig, Gemeinschaft/ Klasse/Stand, Subversion/Ordnung/Anarchie usw.
Unter «Volkstheater» werden heute im allgemeinen die osterreichische Theaterproduktion des 19. Jahrhunderts (Nestroy, Raimund) und das vorwiegend gesellschaftskritische Drama des 20. Jahrhunderts verstanden. Die Idee eines Theaters fur die gesamte Bevolkerung gibt es aber schon im literarischen Programm der Aufklarung, wobei der Buhne eine erzieherisch-politische Funktion zugedacht wurde. Um so entschiedener wurde dann der echt popularen Tradition der Kampf angesagt. Moralische Grunde erklaren zwar diese feindliche Haltung der «hohen» Literatur zu den «unregelmassigen» Stucken. Als ausschlaggebend erweisen sich aber auch stilistische und sozial-politische Anliegen, denen man in allen Formen und Gattungen begegnet. An Hand von Beispielen aus 3 Jahrhunderten wird versucht, typische Realisierungen zu analysieren, und zwar unter Heranziehung des jeweiligen Kontextes bzw. mit Hilfe bestimmter Begriffskonstellationen: Moral/Unmoral, Hoch/Niedrig, Gemeinschaft/ Klasse/Stand, Subversion/Ordnung/Anarchie usw.
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